Texte?

Logo Texte zum Kunsthandel 1933-1945 Caroline Flick„Texte zum Kunsthandel 1933-1945“ heißt, dass es hier wissenschaftliche Aufsätze zu lesen gibt, die ich als Historikerin während meines Arbeitens über den Kunsthandel im Nationalsozialismus am Beispiel des Auktionshauses Hans W. Lange, Berlin (1937-1945), geschrieben habe.

Vorrangig geht es um zwei Aufsätze zu diesen Themen, die ich für Sammelbände verfasst habe, die Bände jedoch nicht gedruckt wurden. Der eine gibt eine Übersicht über die Kundengruppen Hans W. Langes, über Möglichkeiten und Ergebnisse dieser Suche; der andere behandelt die Frage der „Arisierung“ des Auktionshauses Paul Graupe. Um den Forschungskontext herzustellen, gibt es sie hier zu lesen.

Inzwischen konnte ein weiterer Aufsatz zugefügt werden, der mit einer exemplarischen Untersuchung zu einem Gemälde die erste Annäherung an diese Fragen um das Auktionshaus abbildet.

Nach einem zweiten Vortrag zum selben Thema habe ich das zugrundeliegende Material in einer Darstellung zusammengefasst, die einen grundlegenden Einblick in die Verfahren der Verwertung des Umzugsguts von Emigranten durch die Finanzbehörden des Regimes erlaubt. Sie erscheint hier als Originalbeitrag.

Ein weiterer Originalbeitrag befindet sich in Vorbereitung. Er wird die verschiedenen Ebenen von der Lebensgeschichte einer verfolgten Berlinerin über den Entzug ihrer Sachen vor Deportation und der Verwertung von Objekten sowie der Verhandlungen über letztere in der Wiedergutmachung und schließlich der Ebene heutiger Ermittlungen an einem ausgewählten Objekt darstellen.